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Konto wieder leer? So bekommst du die Kontrolle über dein monatliches Budget

Veröffentlicht am 21. Januar 2021

Viel Monat übrig, aber nur wenig Geld – und das geht jeden Monat so? Dann braucht es jetzt einen langfristigen Plan. Wie man den entwirft und welcher Tipp beim Sparen besonders gut hilft, liest du hier.

Mit dem verfügbaren Geld gut zu haushalten, fällt den Einen leichter als den Anderen. Entweder weil mehr oder weniger Geld zur Verfügung steht oder auch weil man einfach keinen guten Überblick über die eigenen Ausgaben hat. Und das führt dann zur Ebbe auf dem Konto oder sogar (tief) in den Dispo.

Das ist keine Schande, aber sehr teuer. Wer schon länger auf den Dispo angewiesen ist, sollte sich also unbedingt über Alternativen informieren. Denn für den Dispo werden gerne mal bis zu 14 Prozent Zinsen fällig. Eine Alternative könnte die Umschuldung auf einen Ratenkredit sein, denn da liegen die Zinsen schon deutlich niedriger. Und das heißt, man ist schneller aus den roten Zahlen raus.

Für mehr Geld auf dem Konto braucht es einen Plan

Wenn das Geld jeden Monat knapp ist, braucht es einen langfristigen Plan, um aus dem Kreislauf rauszukommen. Um den zu entwickeln, musst du dich erstmal schlau machen, wohin dein Geld geht. Also müssen jetzt die Einnahmen und Ausgaben aufgelistet werden. Und das nicht nur für den letzten Monat, sondern für die letzten drei. Denn gerade die variablen Kosten können sehr schwanken. Was alles zu den Einnahmen, Fixkosten und variablen Kosten gehört, findest du hier.

Jetzt gehts in die Analyse: Wofür geht mein Geld drauf?

Erster Schritt der Analyse: Stelle einmal deine Ausgaben und Einnahmen gegenüber, um zu verstehen, wie viel du sparen müsstest, damit das Geld jeden Monat reicht oder sich das Konto noch besser auffüllen lässt. Etwa für den Notgroschen, der als Rücklage so wichtig ist. Oder auch um endlich damit anzufangen, fürs Alter vorzusorgen.

Zweiter Schritt: Finde heraus, wofür du am meisten Geld ausgibst. Aber auch wofür du am häufigsten dein Geld ausgibst. Denn so lässt sich auch feststellen, wo am meisten Einsparungspotenzial liegt. Also, an welchen Schrauben du noch drehen kannst.

The good old Haushaltsbuch – gibt’s auch digital.

Checke dafür deine Konto-Ausgänge, Kassenbelege etc. und liste alles einmal auf. Das geht analog oder auch ganz easy digital in unserer App. Da ist das Haushaltsbuch bei jedem Kontomodell mit dabei und du hast direkt und automatisch einen guten Überblick darüber, wo das Geld hingeht. Auch für alle kommenden Monate, so dass der gar nicht mehr verloren gehen kann. Wenn du kein Konto bei uns hast und die Sache analog angehen willst, starte genau jetzt mit einem Haushaltsbuch, damit du das Thema sobald wie möglich angehen kannst.

Was du jetzt sofort für mehr Geld auf dem Konto tun kannst – und ein wichtiger Tipp

Sobald klar ist, wie groß die Differenz zwischen den Einnahmen und Ausgaben ist und wo das meiste Geld hingeht, kann man nämlich auch umsteuern. Und das heißt nicht gleich Verzicht, sondern jetzt geht’s darum, schlaue Alternativen zu finden. Das geht von großen Überlegungen wie: Brauche ich mein Auto wirklich? Bis zu: Wasser aus dem Hahn und den Coffee-to-go einfach von zuhause mitnehmen. All das wäre auch noch besser fürs Klima. Also eine gute Sache.

Warum auch die vermeintlich kleinen Änderungen wirklich wichtig sind, zeigt sich an einem einfachen Beispiel:

An jedem Wochentag einen Kaffee für 3,50 Euro zu kaufen macht nämlich schon mal: 70 Euro im Monat. Und ganze 840 Euro im Jahr, wenn man von fünf Tagen die Woche á 12 Monate ausgeht. Das ist sehr viel Geld für (mittelguten) Kaffee.

Um sich seine Ausgaben wirklich zu verdeutlichen, ist also der wichtige Tipp: Schau dir nie die einmaligen Ausgaben pro Tag, Woche oder Monat an, sondern rechne regelmäßige Beträge immer auf das ganze Jahr hoch. So werden aus Kleinstbeträgen nämlich schnell große Summen. Geht man zusätzlich nämlich noch etwa fünfmal die Woche mittags auswärts essen und gibt dafür 7 Euro aus, sind das im Jahr ganze 1.680 Euro. Spart man sich das, hätte man schon wieder einige Urlaubsreisen drin, einen echten Notgroschen oder Geld, um es zu investieren. Klingt gut, oder?

Weiter im Budget-Check: Was muss sein, was nicht, was gibts günstiger?

Es muss sich niemand kasteien. Alles hilft und nichts muss sich von heute auf morgen komplett ändern. Schau doch einfach mal bei deinen „Brauch ich eigentlich nicht, mag ich aber gerne”-Ausgaben, was sie so aufs Jahr kosten. Und überleg dir dann, ob sie wirklich so viel Spaß machen, dass du sie nicht streichen willst. Wenn nicht: Ok. Aber vielleicht kann man ja doch das ein oder andere weglassen.

Wichtig ist vor allem, erstmal in Aktion zu treten und nach und nach Dinge anzupassen. Neben den Anpassungen bei variablen Kosten ist es aber genauso wichtig, sich die Fixkosten anzusehen. Denn auch da lässt sich in der Regel nochmal einiges tun. Dazu gehört auch: Sich seine laufenden Verträge mal genauer anzuschauen.

Check also auch deine Fixkosten: Gibt es Öko-Strom, Internet und Handy nicht doch günstiger? Gehe ich wirklich ins Fitnessstudio oder bin ich nur zu faul zu kündigen? Es gibt viele und total individuelle Möglichkeiten, um noch an finanziellen Schrauben zu drehen.

Und was ist mit den Einnahmen?

Schau dir auch an, was du eventuell noch auf der Seite der Einnahmen machen kannst: Gibt es aussortierte Klamotten oder Möbel, die du verkaufen kannst? Willst du sowieso schon lange das Thema Gehaltsverhandlung angehen? Es ist immer wirksamer, beide Hebel zu bewegen, um finanziell voranzukommen.

Und jetzt leg los: Mach den Einnahmen-Ausgaben-Vergleich, finde die größten Posten bei den variablen Kosten, checke alle deine Verträge die zu deinen Fixkosten beitragen und schau nach Alternativen. Das mag einmal Arbeit sein, aber es lohnt sich wirklich.

Mehr Tipps zum Thema Sparen gibts hier.