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Gerhard Schick – Gründer der Bürgerbewegung Finanzwende im Gespräch mit Anna und Jakob für den Podcast

Wie wollen wir morgen die Finanzwende vorantreiben? Podcast #11 mit Gerhard Schick

Gerhard Schick war Abgeordneter für die Grünen. Dann gründete er die „Bürgerbewegung Finanzwende“. Anna und Jakob haben mit ihm darüber gesprochen, wie ein gerechteres Finanzsystem aussehen könnte.

Über Geld spricht man nicht. Wieso eigentlich nicht? Ist das ein deutsches Phänomen? Und wäre es nicht viel besser, wenn wir unsere Finanzen viel stärker in den öffentlichen Fokus rücken würden? All das haben wir mit jemandem diskutiert, der sich auskennt: Gerhard Schick. Seit einer halben Ewigkeit ist er Mitglied bei den Grünen, für die er fast 15 Jahre im Bundestag saß. Im September 2007 wurde er zu deren finanzpolitischem Sprecher. Zudem saß er im parlamentarischen Finanzmarktgremium, welches das Banken-Rettungspaket überwacht hat. Auch bei der Aufdeckung des Cum-Ex-Skandals hat er eine zentrale Rolle gespielt. Zusammenfassend kann man sagen: Als Politiker hat Schick den Finanzakteuren der Republik immer kritisch auf die Finger geschaut.

Das wird er auch weiterhin tun. Allerdings in einer anderen Rolle. Vor gut einem Jahr hat er die „Bürgerbewegung Finanzwende“ gegründet – und dafür seinen Posten als Bundestagsabgeordneter aufgegeben. Die Bewegung versteht sich als eine Art „Foodwatch‘ für die Finanzwelt“ – eine Nichtregierungsorganisation, die sich unter anderem für eine schärfere Regulierung der Finanzmärkte einsetzt. Explizit geht es ihr auch darum, Lehren aus der Finanzkrise zu ziehen, die vor rund zehn Jahren das internationale System ins Wanken gebracht hatte.

In der aktuellen Folge von „Über Morgen“ fragen Anna und Jakob den thüringischen Wahl-Berliner, wie sich der Wechsel angefühlt hat, wie viel Nähe er noch immer zu seiner Partei verspürt, nach seinen Überzeugungen, potenziellen Eitelkeiten und natürlich nach Lösungen für ein neues, transparenteres und faireres System. Viel Spaß beim Hören!



11 Dezember 2019