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Waldschutz, das erste klimaneutrale Konto, Green Bonds: Wie wir zum Klimaschutz beitragen

Tomorrow
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Symbolbild Wald

Von der einen Krise in die nächste? Das darf nicht passieren. Damit es nicht dazu kommt, kann jede*r von uns etwas für den Klimaschutz tun. Wie das bei Tomorrow funktioniert und wie Euer Geld bei uns für ein gutes Morgen arbeitet, erklären wir Euch hier.

Wir stehen am Beginn einer Wirtschaftskrise, deren Auswirkungen schon jetzt für viele massiv zu spüren sind – und die uns noch lange begleiten werden. Der Wunsch, dass die ökonomischen Zeiten vor Corona zurückkehren, liegt also nahe.

Und doch muss man festhalten: Auch das „alte Normal“ unseres Alltags und der Wirtschaft war in weiten Teilen alles andere als gesund, sondern trägt sehr entscheidend zur nächsten Krise bei: Der Klimakrise. Wir müssen also die Kraft aufbringen, eine Normalität zu schaffen, die uns als Gesellschaft dient und den Planeten nicht zerstört, wenn wir wirklich zukunftsfähig sein wollen.

Nur wie fängt man bei der Veränderung eigentlich an? Der beste Weg: Erst einmal bei sich selbst. Denn es reicht einfach nicht, auf die großen politischen Würfe zu warten, die wir zweifelsohne für eine Abwendung der Klimakrise brauchen. Wir müssen alle einen Beitrag leisten. Und das Gute ist: Wir können alle einen Beitrag leisten. Im Kleinen und im Großen.

Wie kann Geld Teil der Lösung sein?

Genauso ist im Übrigen auch die Idee zu Tomorrow entstanden. Denn alles, was wir heute machen und erreicht haben, fußt auf dem ursprünglichen Motiv der Gründer, die Finanzbranche so zu verändern, dass Geld Teil der Lösung und nicht mehr des Problems ist. Deshalb haben wir verschiedene Hebel entwickelt, durch die wir gemeinsam mit unserer Tomorrow-Community nachhaltig unseren Planeten (mit-)schützen. Klingt gut? Ist gut.

Hier wollen wir noch einmal aufschlüsseln, was mit Euren Einlagen bei Tomorrow geschieht, was Eure Kartenzahlungen bewirken, warum wir uns für Waldschutz und nicht für Aufforstung entschieden haben, wie Ihr mit Tomorrow Zero CO2 kompensieren könnt und wie der aktuelle Stand des Impacts in Zahlen ist. Los geht’s:

1. Unsere Haltung und eure Einlagen

Die Basis für jeden unserer Klimaschutz-Hebel ist: Wir schmeißen unsere Haltung nicht für den Profit über Board. Denn während herkömmliche Banken in der Regel das Geld ihrer Kund*innen von Girokonten, Sparbüchern oder Fonds für Investitionen oder Kredite verwenden, die dann in Kohlekraftwerken, der Rüstungsindustrie oder auch in Massentierhaltung landen, bekommen diese Branchen keinen Cent von uns.

Das Geld, dass ihr bei uns liegen habt, bewirkt ausschließlich Gutes: Etwa durch einen Green Bond des Landes NRW, in den ein weiterer Teil des Geldes fließt. Aktuell sind das 9.800.000 Euro. Schwerpunktmäßig wird damit der Bau von Windkraftanlagen ermöglicht, auch Photovoltaik-Anlagen sind Teil des Portfolios. Oder Mikrokredite für Kleinbäuer*innen weltweit, die neues Saatgut brauchen oder sich ein anderes Business aufbauen möchten, das ihnen eine gute, nachhaltige Perspektive für ihr Leben gibt. So wird aus Eurem Geld nachhaltig etwas erschaffen, statt zerstört. Und das einfach nur, indem ihr ein Konto bei uns eröffnet.

Auch intern kompensieren wir alle Emissionen, die bei uns als Unternehmen anfallen – etwa durch Reisen, Entsorgung, Wasserverbrauch oder Webhosting. Zudem sind wir Mitglied bei Leaders for Climate Actions, den Entrepreneurs for Future und weiteren Bündnissen, die sich für den Klimaschutz engagieren.

2. Mit jeder Kartenzahlung den Regenwald schützen

Aber nicht nur Dein Geld auf dem Konto hat Impact, sondern auch Deine Tomorrow-Karte. Denn schon mit jeder Zahlung leistest Du einen Klimaschutz-Beitrag: Bei Transaktionen mit Visa bezahlen Händler*innen, bei denen Du gerade eingekauft hast, eine sogenannte „Interchange Fee“ an die Bank, von der die Karte stammt. Das ist ein weltweit etabliertes System – und bildet für viele Banken eine Einnahmequelle. Wir möchten hier einen Unterschied machen – statt das Geld also einzustreichen, nutzen wir die Gebühren für weltweite Klimaschutz-Projekte.

Aktuell ist das ein Waldschutz-Projekt in Portel, Brasilien, das 178.000 Hektar des Amazonas-Regenwalds vor illegaler Abholzung bewahrt. Das Thema hat derzeit zudem eine neue traurige Brisanz. So berichtete die Nachrichtenagentur Reuters bereits Anfang April, dass von Januar bis März diesen Jahres 796 Quadratkilometer Wald vernichtet wurden – eine Fläche ungefähr so groß wie New York. Das bedeute einen Anstieg von mehr als 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Und die Situation verschlimmert sich vor Ort weiter, wie neue Zahlen zeigen: Die Zerstörung des Regenwaldes erreichte letztes Jahr ein Elf-Jahreshoch, das wohl in 2020 weiter steigen wird. Was auch mit der Corona-Krise und den durch brasilianische Regierung eingeschränkten Durchsetzungspflichten zu tun hat. Zudem könnten auch die wirtschaftlichen Sorgen dazu beitragen, dass es zu mehr illegaler Abholzung kommt. Wir stehen mit den Projektverantwortlichen in regelmäßigem Austausch über die Lage vor Ort. Wenn ihr noch mehr darüber erfahren wollt, könnt ihr das hier nachlesen.

3. Warum Waldschutz und nicht Aufforstung?

Doch warum legen wir eigentlich so einen Fokus auf den Schutz von Wäldern, statt in Aufforstung zu investieren? Zunächst einmal: Beides ist wichtig, beides bindet CO2, schützt die Böden vor Erosion und ist essentiell für den Artenschutz. Der Schutz von bestehenden Wäldern hat im Gegensatz zur Neupflanzung jedoch den entscheidenden Vorteil, dass diese sofort mehr CO2 binden können. Vor allem aber bedeutet der Waldschutz bei dem von uns unterstützten Projekt die Sicherung von Lebensraum für Tier und Mensch, in den dort bedrohten Flächen.

Und ganz grundsätzlich gilt: Je weniger wir abholzen, umso weniger müssen wir aufforsten. Was auch deshalb wichtig ist, weil jeder Verlust von Wald mehr Kohlenstoff freisetzt – Waldbrände und Waldsterben sind hier natürlich auch wichtige Faktoren. Global betrachtet ist das ein enormes Problem, dem mit der Aufforstung dann wiederum erst nach einiger Zeit entgegenzukommen ist. Zusätzlich verursacht die Abholzung und Brandrodung des Amazonas an sich zusätzlich hohe CO2 Emissionen, die wir uns nun einmal nicht leisten können.

Welchen konkreten Beitrag ihr mit eurer Tomorrow-Karte zum Schutz des Regenwaldes selbst dazu geleistet habt, könnt ihr übrigens immer live in der App mitverfolgen.

4. Mit Zero den eigenen CO2-Fußabdruck kompensieren

Aber klar ist auch, unsere CO2-Emissionen sind ganz grundsätzlich deutlich zu hoch, um die Klimakrise abzuwenden. Auch hier haben wir uns über unseren Beitrag als Tomorrow viele Gedanken gemacht und deshalb mit Tomorrow Zero das erste Konto weltweit eingeführt, das Deinen CO2-Fußabdruck ausgleicht. Durch jedes Konto wird genauso viel CO2 vermieden wie wir im Durchschnitt emittieren: 11,3 Tonnen pro Jahr. Monat für Monat.

Dafür investieren wir in ausgewählte Klimaschutzprojekte, im Globalen Süden. Konkret sind das: Biogasanlagen in Vietnam, ein Projekt für sauberes Trinkwasser in Uganda und wir unterstützen Kleinbäuer*innen in Peru, die etwa durch den Anbau von Paranussbäumen Land nutzen, ohne den Regenwald zu gefährden.

Doch Moment, ist die Kompensation von CO2 wirklich die beste aller denkbaren Lösungen für unser Klima? Nein, natürlich nicht. Langfristig müssen wir weniger umweltschädliche Stoffe produzieren und können sie nicht „nur“ ausgleichen. Dafür sind wir alle gefragt: Indem wir weniger fliegen und Autofahren, weniger Fleisch essen, auf erneuerbare Energie umsteigen und vieles mehr. Denn das Einsparen von CO2 ist der wichtigste Hebel, den wir haben, um ein gutes Morgen zu gestalten. Und dennoch lassen wir nicht ungenutzt, was an positiver Veränderung für das Klima bereits mit der Kompensation möglich ist! Hier gilt, wie so oft im Leben: Das eine tun und das andere nicht lassen.

5. Der Tomorrow-Klimaschutz in aktuellen Zahlen

Wie viel wir bislang mit der Tomorrow-Community gemeinsam erreicht haben? In konkreten Zahlen sieht das aktuell (Stand 13. Mai 2020) so aus:

Impact durch die Kund*inneneinlagen:

  • 9.800.000 Euro investiert in einen Green Bond, was 6.388.899 kg eingespartem C02 pro Jahr entspricht.

  • 50.000 Euro für Mikrokredite.

Impact durch die Kartenzahlungen:

  • 6.140.720 geschützte Bäume.

  • 36.403.736 m2 geschützter Regenwald, was 9.308.910 kg gebundenem CO2 entspricht.

Impact durch Zero:

  • 871.233 kg eingespartes CO2 durch die Unterstützung von Kleinbäuer*innen.

  • 435.614 kg eingespartes CO2 durch die Unterstützung des Projekts für sauberes Trinkwasser.

  • 435.621 kg eingespartes CO2 durch die Investition in Biogasanlagen.

Macht insgesamt: 1.742.468 kg eingespartes CO2 durch Zero.

Kann sich sehen lassen, oder?

Wenn ihr euch also fragt, was ihr genau jetzt tun könnt, um zu einem besseren Morgen beizutragen, dann ist eine Antwort darauf möglicherweise: Ein Konto bei Tomorrow anlegen.