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Short Guide 2: Sparen – Schaff Dir eine Grundlage

Tomorrow
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Jetzt wird gespart

Jap, Sparen hat in etwa den Sexappeal von einer kalten Dusche. Zumindest für die meisten von uns. Wie daraus aber eine möglichst warme Dusche wird, was es einem leichter macht und wie man überhaupt damit beginnt? Sagen wir Dir hier.

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Sparen? Gute Sache!

Ihr habt schon heißere Tipps zum Thema Geld gehört als endlich mal mit dem Sparen anzufangen? Wir auch, die anderen verheißen einfach mehr. Aber sich auf einen Lottogewinn verlassen? Das gute alte Sparen ist da vielleicht doch der bessere Weg, um mal ins Handeln zu kommen. Denn bevor man weitere Schritte in Richtung Vorsorge planen kann, muss man sich erst einmal ein paar Grundlagen schaffen.

Es sei denn, es flattert plötzlich eine schöne Erbschaft ins Haus. Soll es ja auch geben. Aber auch die sollte eben erst investiert oder ausgegeben werden, wenn der Dispo wieder ausgeglichen, Kredite bedient sind und etwa drei Monatsgehälter auf der hohen Kante liegen. Für alles, was das Leben eben auch so an Wendungen mit sich bringt. Und wer das schafft, hat schon sehr viel erreichen können. Denn 50 Prozent der Menschen in Deutschland haben durchschnittlich ein Vermögen von 3.682 Euro – und hier sind Sachwerte schon mit einbezogen. Und das zeigt: Sparen muss man sich auch leisten können.

Für alle, denen es möglich ist, sich nach und nach ein Polster aufzubauen: Nutzt dafür dann aber am besten nicht das Girokonto, sondern ein Tagesgeld – oder Unterkonto, wie unsere Pockets in der Tomorrow-App. Einfach eines mit „Sparen” oder „Notgroschen” anlegen und los geht’s. Denn genau da kann man sich monatlich eine Summe wegpacken, um Rücklagen zu bilden oder auch schon auf konkrete Wünsche hinzusparen. Geht das alles nochmal ausführlicher? Klar, gerne: Hier entlang.

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Startpunkt setzen und Ziel anvisieren

So, sparen schön und gut. Aber wie gehts denn jetzt los? Das Wichtigste ist, ganz simpel: Setz Dir selbst einen Startpunkt. Das kann heute sein, nächste Woche oder auch nächsten Monat. Und dieses Datum steht dann, kein Verschieben, keine Ausreden.

Aber der Startpunkt will vorbereitet werden, damit es auch klappt. Und das heißt: Kassensturz. Geh einmal durch Deine Fixkosten und deine sonstigen Ausgaben und verschaff Dir erstmal eine Übersicht. Einfach nur zu sagen: Ab nächsten Monat lege ich immer wieder 100 Euro weg, funktioniert nicht. Denn vielleicht ist das einfach nicht die richtige Summe.

Wenn der Durchblick da ist, gehts aber immer noch nicht ans Sparen, sondern darum, ein Ziel zu formulieren. Was will ich denn mit dem Geld? Ist es die schwarze Null, ist es der Notgroschen oder ist es ein Wunsch, den ich mir erfüllen will? Ist es alles zusammen? Jetzt wird überschlagen, ein Zeitraum festgelegt, durch die Monate geteilt – et voilá, die Sparsumme steht fest. Ist sie zu hoch, brich die Ziele runter: First things first. Die schwarzen Zahlen kommen vor dem Notgroschen, der Notgroschen vor dem Anlegen oder anderen Wünschen.

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Warum ist mein Konto jeden Monat leer?

Viel Monat übrig, aber nur wenig Geld? Das haben die meisten von uns wohl schon erlebt. Und dann hilft tatsächlich nichts anderes als sich Klarheit über das eigene Budget zu verschaffen. Jetzt muss aufgedröselt werden: Wo geht die Kohle hin?

Also erstmal die Fixkosten auflisten und dann die variablen Kosten. Was verbrauche ich für Essen, für die Miete oder für Konsum? Was habe ich für Verträge? Was fließt ins Auto oder was geht dafür drauf Auszugehen? Das kann man sich entweder aufschreiben oder man kann sich einen dauerhaften Überblick durch unser Haushaltsbuch verschaffen. Wenn Du ein Konto bei uns hast, werden alle Deine Einnahmen und Ausgaben in der Tomorrow-App automatisch einer Kategorie zugeordnet und in ein digitales Haushaltsbuch überführt. Auf diese Weise kannst Du Monat für Monat nachvollziehen, wohin Dein Geld fließt.

Aber ganz gleich, welche Lösung zu Dir passt: Diesen Punkt sollte man mindestens einmal erledigen und das für die letzten drei Monate, weil auch variable Kosten mal schwanken können.

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Wie spare ich, ohne dass ich mich kasteien muss?

Sparen bedeutet Verzicht, daran ist nicht zu rütteln. Wie groß dieser Verzicht sein kann oder muss, ist total individuell. Aber für viele gilt: Um zu sparen, muss man sein Leben noch lange nicht aufgeben. Möglicherweise aber: Ein paar Gewohnheiten. Am Ende geht es vor allem darum, das möglichst klug anzugehen und nach Alternativen zu suchen. Also: Wo kann ich was einsparen und warum?

Brauche ich jeden Monat neue Kleidung, kann ich verzichten oder Second-Hand kaufen? Kann ich mir auch mal Essen mitnehmen oder selber kochen, statt mehrmals die Woche essen zu gehen? Bekomme ich einen Strom- oder Handyvertrag nicht doch auch günstiger? Kann das Fitnessstudio kündigen, weil ich sowieso lieber durch den Park jogge? Muss ich mir Wasser kaufen oder kann ich nicht auch das aus dem Hahn nehmen?

Wir haben alle unterschiedliche Spielräume für diese Überlegungen, aber einige können ganz sicher noch an diversen Schrauben drehen. Welche das sind, welche am wenigsten weh tun oder wie viele es sein können, das muss und kann nur jede*r selbst entscheiden. Hat man ein paar Punkte gefunden, bleibt der Verzicht – aber eigentlich ist es ja auch ganz schön, wenn man merkt, dass man ein paar unnötige Kosten einsparen konnte. Und nicht zuletzt, sind viele Entscheidungen, die gerade beim Konsum weniger ins Gewicht fallen, auch noch nachhaltiger. Zwei Fliegen mit einer Klatsche. Grundsätzlich gilt: Es gibt da kein Richtig und kein Falsch, es gibt nur verschieden (lange) Wege, um ans Ziel zu kommen.

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Notgroschen steht: Und wie geht’s jetzt weiter?

Das finanzielle Polster steht. Und jetzt, einfach weitersparen? Jein. Denn sich wohlhabend sparen, ist tatsächlich unrealistisch. Außer man hat sehr große Summen zur Verfügung, die man sich regelmäßig wegpacken kann – und auch das ist nicht empfehlenswert. Denn gespartes Geld, das über Rücklagen hinausgeht, sollte möglichst nicht über Jahre auf dem Girokonto, Tagesgeldkonto oder auch in den Pockets liegen bleiben. Denn sonst frisst sich das Geld, inflationsbedingt und durch niedrige Zinsen, nach und nach selber auf. Und das ist ja nun nicht das Ziel. Im Jahr 2019 lag die Inflationsrate bei etwa 1,4 Prozent. Was bedeuten würde, dass 1.000 Euro in fünf Jahren etwa nur noch rund 933 Euro wert sind. Keine schönen Aussichten.

Das heißt, das Geld, was nach dem Notgroschen übrig bleibt bzw. weggespart wird, sollte investiert werden. Zum Beispiel in Aktienfonds, Anleihen oder in ETFs. Denn da kann es sich weiter vermehren – durch höhere Zinsen, aber zum Beispiel auch durch den Zinseszins-Effekt. Der ist ganz besonders wirksam. Und das geht auch mit fast jedem Budget. Mehr dazu demnächst hier auf dem Blog.

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